Einwanderinnen und Einwanderer in den Räten deutscher Städte

Einwanderinnen und Einwanderer in den Räten deutscher Städte

Projektleitung: Karen Schönwälder
Mitarbeit: Cihan Sinanoglu, Daniel Volkert
, Chris Kofri

abgeschlossen


Dieses Projekt wird in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung
und unterstützt durch die Stiftung Mercator durchgeführt. Ziel ist es, einmal das Ausmaß der Repräsentation von Personen mit Migrationshintergrund zu erfassen. Dabei konzentrieren wir uns auf die 77 deutschen Städte mit mehr als 100.000 EinwohnerInnen. Mit Hilfe einer detaillierten Auswertung der offiziellen Listen der WahlbewerberInnen und der Wahlergebnisse wird analysiert, in welchem Maß die eingewanderte Bevölkerung in den Räten vertreten ist, wie die Parteien diesbezüglich abschneiden und welche Unterschiede es zwischen Regionen und Städten gibt. Dies ist die erste umfassende und detaillierte Analyse für deutsche Städte.

Zweitens wollen wir Aufschlüsse gewinnen über die Motivationen und Karrierewege der Ratsmitglieder mit Migrationshintergrund sowie ihre Wahrnehmung von Barrieren und förderlichen Bedingungen für die Karrieren von MigrantInnen erforschen. Hierzu wird eine schriftliche und mündliche Befragung von Ratsmitgliedern mit Migrationshintergrund durchgeführt.

Foto: Stephan Röhl / Heinrich-Böll-Stiftung

Ergebnisse der Studie wurden am 29. Juni 2011 in Berlin präsentiert. Eine ausführliche Veröffentlichung und eine Kurzfassung der Studie finden Sie hier.

Studie  pdf

Kurzfassung der Studie  pdf

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Fotos  Link