Ethnizität in der Zuwanderungsgesellschaft Deutschland

Ethnizität in der Zuwanderungsgesellschaft Deutschland

Karen Schönwälder

abgeschlossen

Heutzutage ist nicht mehr umstritten, dass eigene und familiäre Migrationserfahrungen bedeutende Teile der Bevölkerung Deutschlands geprägt haben. Noch unzureichend geklärt aber ist, welche Bedeutung infolge dessen „Ethnizität“, also ethnische Identifizierungen und damit zusammenhängende Loyalitäten und Gruppenbildungen, mittelfristig in der Gesellschaft haben wird. Gegenstand dieses Projekts sind vorbereitende Analysen für eine Beobachtung dieser Phänomene. Ein Analyseraster für die Beobachtung von Entwicklung, Art und Relevanz ethnischer Identifizierungen und Loyalitäten sowie von Reichweite und Charakter „ethnischer“ Organisationen wurde entwickelt. Des Weiteren wurde ermittelt, inwiefern bereits vorliegende oder laufende (quantitative) empirische Studien einschlägige Daten für Deutschland erfassen. Gezielte Analysen mit vorliegenden Daten sind in Arbeit.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit Dr. Helen Baykara-Krumme (TU Chemnitz) und dem Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen durchgeführt und steht im Zusammenhang mit dem „Bericht zur sozioökonomischen Entwicklung Deutschlands“.