Dr. Susanne Friese

Dr. Susanne Friese

Qualitative Datenanalyse

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Web: www.quarc.de/

Die wissenschaftliche Laufbahn von Dr. Susanne Friese hat mit einem Studium der Oecotrophologie 1988 an der Universität Bonn begonnen. Nach dem Vordiplom folgte ein zweites im Fach Haushaltsökonomie an der Universität Hohenheim, Stuttgart. Ein Austauschprogramm führte sie nach Oregon, USA, wo sie den Master of Science in den Fächern Family Resource Management und Marketing erhielt. Im Rahmen der Masterarbeit wuchs das Interesse an qualitativen Forschungsmethoden, insbesondere für computergestützte Auswertungsverfahren. Seit 1992 arbeitet Dr. Susanne Friese mit Software zur Unterstützung von qualitativer Datenanalyse. Erste Erfahrungen sammelte sie 1992–1994 als Mitarbeiterin von QualisResearch in den USA. Darauf folgte eine Mitarbeit im CAQDAS Projekt in England (1994–1996), wo sie zunächst die Programme The Ethnograph und Nud*ist unterrichtete. MAXQDA und ATLAS.ti kamen später hinzu.

Im Rahmen der Promotion im Fachbereich Konsumökonomik und der anschließenden Tätigkeit als Assistent Professor am Institut für Marketing an der Copenhagen Business School in Dänemark hat sie eine Reihe von Forschungsprojekten durchgeführt, in denen qualitative und quantitative Methoden zum Einsatz kamen. Die quantitative Datenanalyse erfolgte mit Unterstützung von SPSS und die qualitative Datenanalyse mit ATLAS.ti. Von 2004 bis 2011 unterrichtete sie am Institut für Soziologie an der Leibniz Universität Hannover qualitative und quantitative Forschungsmethoden für Bachelor und Master Studierende.

Zudem hat sie zahlreiche Projekte beratend begleitet, gibt Workshops zu ATLAS.ti und MAXQDA, erstellt Schulungsunterlagen und ist an der Erstellung des ATLAS.ti Handbuchs, weiterer Dokumentationen und der Programmentwicklung beteiligt. 2012 wurde ihr Buch: Qualitative Datenanalyse mit ATLAS.ti (SAGE publications) veröffentlicht.

Susanne Friese arbeitete am MPI MMG im Rahmen eines Verbundprojekts im Bereich Digital Humanities. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit lag in der qualitativen Datenanalyse innerhalb des Projekts GlobalDivercities.