Kristine Krause

Kristine Krause ist Postdoktorandin in der Abteilung für soziokulturelle Vielfalt, wo sie die Arbeitsgruppe zu Medizinischer Diversität koordiniert. Innerhalb dieser Arbeitsgruppe führt sie mit Kollegen eine international vergleichende Pilotstudie zu Superdiversität und Wegen zu Gesundheit durch. Sie bereitet außerdem ein neues Forschungsprojekt zu soziokultureller Diversität im Krankenhausalltag vor.

Vor ihrer Tätigkeit am MPI war sie u.a. wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem von der DFG geförderten Projekt zu Transnationalen Netzwerken, Religion und Neuer Migration am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt Universität Berlin, wo sie auch als Lehrbeauftragte tätig ist.

In ihrer Doktorarbeit an der Universität Oxford untersuchte sie wann und wie Migranten aus Ghana in London verschiedene therapeutische Praktiken miteinander verbinden. Für ihren Magisterabschluss an der Freien Universität Berlin in Ethnologie und Religionswissenschaften führte sie eine Feldforschung in einer psychiatrischen Klinik und einem christlichen Heilungscamp in Ghana durch. Sie hat über medizinischen Pluralismus in Ghana, globale pentekostale Netzwerke, charismatisches Christentum und Kosmopolitanismus, transnationale Therapienetzwerke sowie Diaspora und politische Subjektivität publiziert.

Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschrift African diaspora. Journal of Transnational Africa in a Global World http://www.brill.nl/afdi