Dana Schmalz

Dr. Dana Schmalz

Rechtswissenschaft, Philosophie

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schmalz(at)mmg.mpg.de

Dana Schmalz studierte Jura in Bonn, Mainz und Paris, sowie Philosophie in Mainz und Heidelberg. Von 2011 bis 2016 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg, und Teil des Exzellenzclusters „Normative Orders" an der Universität Frankfurt. In ihrer Dissertation untersuchte sie demokratietheoretische Fragen im Bezug auf Flüchtlinge. Während der Arbeit an der Dissertation verbrachte Dana einige Monate am Forschungsprojekt „Sovereigns as Trustees of Humanity" an der Universität Tel Aviv, sowie am Graduiertenkolleg „Verfassung jenseits des Staates" an der Humboldt Universität Berlin. Schwerpunkt ihres wissenschaftlichen Interesses sind Ansätze des kritischen Kosmopolitismus, beispielsweise von Étienne Balibar und Seyla Benhabib, und die Frage, wie diese mit rechtlichen Ansprüchen korrelieren. 2016 studierte Dana im LL.M-Programm „Comparative Legal Thought" an der Cardozo Law School, New York. In Göttingen wird sie sich unter anderem mit der Rolle von physischer Distanz für rechtliche Ansprüche auf politische Mitgliedschaft beschäftigen.

Publikationen

[2017, forthcoming] Global responsibility sharing and the production of superfluity in the context of refugee protection. In W. Benedek, G. Oberleitner, L., & S. Salomon (Eds.), Blurred Boundaries: Human Security and Forced Migration.

[2017, forthcoming] Verantwortungsteilung im Flüchtlingsschutz: Zu den Problemen „globaler Lösungen“. Zeitschrift für Flüchtlingsforschung.

[2016] Normative demarcations of the right to life in a globalized world: Conflicts between Humanitarian Law and Human Rights Law as markers. Critical Quarterly for Legislation and Law, 99(3), 234-253.

[2016] Review: Otto Depenheuer/Christoph Grabenwarter (Eds.), Der Staat in der Flüchtlingskrise, 2016. Kritische Justiz, 49(2), 260-265.

[2016] Kosmopolitismus zwischen Vereinigung und Differenz. In S. de la Rosa, et al. (Eds.), Transkulturelle politische Theorie. Eine Einführung (pp. 221-240). Heidelberg: Springer.

[2015] Der Flüchtlingsbegriff zwischen kosmopolitischer Brisanz und nationalstaatlicher Ordnung. Kritische Justiz, 48(4), 390-404.

[2015] Review: Christian Volk, Arendtian Constitutionalism. Law, Politics and the Order of Freedom, 2015. International Journal of Constitutional Law, 13(4), 1078-1081.

[2015] Review: Ayten Gündoğdu, Rightlessness in an Age of Rights. Hannah Arendt and the contemporary struggles of migrants, 2015. International Journal of Constitutional Law, 13(2), 551-553.

[2013] Grenzen als Herausforderung für die Demokratie. Zu den Chancen der Internationalisierung des Rechts für die demokratische Inklusion. In M. Kettemann (Ed.), Grenzen im Völkerrecht (pp. 177-192). Wien: Jan Sramek Verlag.

[2013] Review: Marco Goldoni/Christopher McCorkindale (Eds.), Hannah Arendt and the Law, 2012. VRÜ, 46(1), 107-111 (English version).

[2013] Review: Marco Goldoni/Christopher McCorkindale (Eds.), Hannah Arendt and the Law, 2012. Der Staat, 52(3), 488-492 (German version).