Vita

Çiçek İlengiz ist Postdoktorandin in der Forschungsgruppe "Empires of Memory". In ihrer Forschung fokusiert sie sich auf die Geschichte staatlicher Gewalt, die Politik der Erinnerung, die Politik der Emotionen, den Säkularismus und auf raumschaffende Praktiken. Çiçek erhielt ihren ersten M.A. im Studiengang Kulturwissenschaften an der Sabancı Universität (Istanbul, 2013), wo sie über die Enteignung und Transformation einer levantinischen Erwähnung in Büyükada/İstanbul in ein Kulturzentrum arbeitete. Ihren zweiten M.A.-Abschluss erhielt sie an der Fakultät für Soziologie und Sozialanthropologie der Central European University, wo sie über konkurrierende Erinnerungsregime rund um die erste Wahnsinnsstatue der Türkei (eingeweiht 1996) in Dersim/Tunceli arbeitete. Sie promovierte an der Forschungsstelle für Geschichte der Emotionen am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (2019). Ihre Doktorarbeit analysiert, wie der heilige Wahnsinn in einer stark militarisierten, rassifizierten und säkularisierten Landschaft von Dersim politisiert, erinnert, memorialisiert und ritualisiert wurde.

Forschungsprojekt


Publikationen

Ilengiz, Çiçek. 2020. Commodifying and Generating Spiritual Love: The Love Pilgrimage of Mevlana Celaleddin Rumi (1207-1273). Sociological ReviewLink

Ilengiz, Ç. (2020). Magical Afterlives in Post-Genocidal Turkey. Allegra LaboratoryLink

Ilengiz, Ç. (2019). Erecting a statue in the land of the fallen: gendered dynamics of the making of Tunceli and commemorating Seyyid Rıza in Dersim. L' homme: europäische Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft, 30(2), 75-92. Link

Ilengiz, Ç. (2019). Politics of madness: Narrativizing, memorializing, sacralizing Şeywuşen (1930-1995) in Dersim, Turkey. PhD Thesis, Technische Universität Berlin.

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