Dr. Jörg Hüttermann, 2012-2014

Dr. Jörg Hüttermann, 2012-2014

Vita

Jörg Hüttermann ist jetzt am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld tätig.

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Jörg Hüttermann studierte Soziologie und Geschichte in Wuppertal, Bonn, Bielefeld und Madrid. Von 1994 bis 1996 war er Teil eines Teams, das ein mit Drittmitteln finanziertes Forschungsprojekt über "Fremde in Deutschland - Chancen und Grenzen für die Integration von muslimischen Minderheiten" durchführte. Seitdem arbeitete Jörg als Forscher am Institut für interdisziplinäre Konflikt-und Gewaltforschung. Er war für die Entwicklung, die Drittmittel-Einwerbung und Koordination verschiedener empirischer Projekte mit jeweils ethnographischem Zuschnitt verantwortlich und zudem in die jeweiligen Feldforschungen und Analysen eingebunden. Die seit 1996 durchgeführten drittmittelfinanzierten Forschungsprojekte bearbeiteten die folgenden Themen: "alltägliche polizeiliche Praxis", "avancierende Fremde", "Konflikt und Integration in urbanen Gesellschaften mit einem hohen Anteil von Aussiedlern" und schließlich "Konflikt und Figuration in Bradford und Duisburg" (abgeschlossen 2012). Jörg promovierte im Jahr 1998 im Fachbereich Soziologie der Universität Bielefeld mit einer Studie über "Islamische Mystik in Deutschland". Seine Forschungen beleuchten das konstruktive Potenzial von Konflikten für Einwanderungsgesellschaften. Am MPI-MMG arbeitete er im interdisziplinären Forschungsprojekt “Diversity and Contact”. Zudem entwickelte er einen Forschungsantrag über die Effekte konstruktiver Konflikte auf migrationsbezogene Diversität.

Forschungsprojekte:

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