Dr. Dana Schmalz, 2017-2018

Dr. Dana Schmalz, 2017-2018

Vita

Dana Schmalz ist Rechtswissenschaftlerin mit Spezialisierung im internationalen öffentlichen Recht, in Rechtsphilosophie und im Flüchtlingsrecht. Sie promovierte an der Universität Frankfurt mit der Arbeit „World citizens at the border: democratic theory, international law, and the figure of the refugee“, in der sie den Flüchtlingsbegriff in seinem Verhältnis zu Grenzen von Demokratie und Bürgerschaft untersucht und Fragestellungen des internationalen Flüchtlingsrechts aus demokratietheoretischer Perspektive beleuchtet.

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der Philosophie war Dana Schmalz von 2011 bis 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg/Berlin, und Teil des Exzellenzclusters „Normative Orders" an der Universität Frankfurt. Während der Arbeit an der Dissertation verbrachte sie einige Monate am Forschungsprojekt „Sovereigns as Trustees of Humanity" an der Universität Tel Aviv, sowie am Graduiertenkolleg „Verfassung jenseits des Staates" an der Humboldt Universität Berlin. 2016 erlangte sie einen Master of Laws in Comparative Legal Thought an der Cardozo School of Law, New York.

Dana Schmalz hat am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin unterrichtet (Sommersemester 2017 - „Refugee law from a democratic theory perspective”), sowie an der Juristischen Fakultät der Universität Göttingen (Wintersemester 2017/2018; Sommersemester 2018 - „Law and literature”).

Dana Schmalz beschäftigt sich in ihrer Forschung mit der Rolle physischer Distanz für rechtliche Ansprüche auf politische Zugehörigkeit. Daneben befasst sich mit der Verantwortungsteilung zwischen Staaten im Flüchtlingsschutz, dem Verständnis von Normen in Debatten über Migration, sowie mit räumlichen Darstellungen des Rechts und von Rechtsbeziehungen in literarischen Werken.

Forschungsprojekte:

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