Vita

Thomas Meaney ist ein in Berlin lebender amerikanischer Schriftsteller, der unter anderem für das New Yorker Magazin, die London Review of Books und das Nation Magazine schreibt. Obwohl seine Themen weit gefächert sind, konzentrieren sie sich auf den Versuch, einen ersten Entwurf der Geschichte der Gegenwart zu erstellen, sei es in Form von spezifischen Kulturfiguren, globalen Konflikten oder neuen Formen des politischen Lebens.

Im Jahr 2017 schloss Meaney seine Promotion in internationaler Geschichte an der Columbia University ab. Seine Dissertation "The American Hour" analysiert die Überlegungen von zwei Generationen amerikanischer Politiker und Sozialwissenschaftler, die sich mit dem Phänomen der Dekolonisierung auseinandersetzen. Sein aktuelles Projekt ist eine Kurzstudie über die europäische Migrationskrise 2015 und ihre politischen Folgen. Die Darstellung liefert eine lesbare Geschichte der hohen Politik der "Krise": wie sie von den europäischen Staaten und ihren Führern gestaltet, verstanden, diskutiert und transformiert wurde. Thomes Meaney ist für das Projekt ausgiebig gereist - von Niger bis Libyen. Er beabsichtigt, den letzten Teil des Projekts während seiner Zeit am Institut zu schreiben, wo er sich mit intellektuell-politischen Antworten auf Migration und neue Denkweisen über ihre Zukunft befassen wird.

Zur Redakteursansicht