Prof. (Univ. of Toronto) Dr. Ayelet Shachar

Prof. (Univ. of Toronto) Dr. Ayelet Shachar

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Publikationen

Ayelet Shachar ist Direktorin am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften, an dem sie die Abteilung für Ethik, Recht und Politik leitet. Vor ihrer Tätigkeit bei der Max-Planck-Gesellschaft hatte Frau Shachar den Canada Research Chair für Staatsbürgerschaft und Multikulturalität an der juristischen Fakultät der Universität Toronto inne, außerdem war sie Leah Kaplan Visiting Professor für Menschenrechte an der Stanford Law School und Jeremiah Smith Jr. Visiting Professor an der Harvard-Law School. Sie erwarb ihren LL.M. und J.S.D an der Yale University.

<span>Das Forschungsprofil von DFG Leibniz-Preisträgerin Prof. Dr. Shachar ist </span>hier<span> zu sehen.</span>

Das Forschungsprofil von DFG Leibniz-Preisträgerin Prof. Dr. Shachar ist hier zu sehen.

Frau Shachar ist Autorin von Multicultural Jurisdictions: Cultural Differences and Women’s Rights (Cambridge University Press, 2001, 2009), dieses Buch gewann den Preis der American Political Science Association Foundations of Political Theory als bestes erstes Buch, The Birthright Lottery: Citizenship and Global Inequality (Harvard University Press, 2009), im Jahr 2010 als ‚International Ethics Notable Book‘ in Anerkennung seiner "herausragenden Gelehrsamkeit und seinem Beitrag auf dem Gebiet der internationalen Ethik" gewürdigt, The Shifting Border: Legal Cartographies of Migration and Mobility (Critical Powers Series, erscheint 2020); und Oxford Handbook of Citizenship (Oxford University Press, 2017, 2020), das als "die endgültige Quelle für ein kritisches Konzept im politischen und sozialen Leben" beschrieben wurde, "innovativ in der Konzeption und überzeugend in der Ausführung", sowie von über siebzig Artikeln und Buchkapiteln über Staatsbürgerschaftstheorie, Einwanderungsrecht, Multikulturalität und Frauenrechte, Familienrecht und Religion in vergleichender Perspektive, hochqualifizierte Migration und globale Ungleichheit. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in Ethics & International Affairs, Journal of Political Philosophy, Yale Law Journal, Political TheoryHarvard Civil Rights-Civil Liberties Law Review, Perspectives on Politics, University of Chicago Law Review, Jerusalem Review of Legal Studies und Philosophy & Social Criticism veröffentlicht.

Sie ist Trägerin von Auszeichnungen aus vier verschiedenen Ländern (Kanada, Deutschland, Israel und den Vereinigten Staaten), die jüngste ist der Gottfied Wilhelm Leibniz Preis aus dem Jahr 2019.

Ayelet Shachar war Fulbright Fellow an der Yale Law School, Emile Noël Senior Fellow an der NYU School of Law und Mitglied des Institute for Advanced Study in Princeton. Sie ist gewähltes Vorstandsmitglied von fünf Fachzeitschriften und leitende Herausgeberin des Oxford Handbook of Citizenship (Oxford University Press, 2017). Ayelet Shachar hat Keynotes und öffentliche Vorträge auf fünf Kontinenten gehalten sowie kostenlose Beratungen für Richter, Regierungskommissionen und die Weltbank, sowie für auf Staatsbürgerschaft, Einwanderung und religiöse Toleranz spezialisierte nichtstaatliche Organisationen geleistet. Ihre Arbeiten beeinflussten öffentliche politische Debatten, so wurden sie beispielsweise vom Erzbischof von Canterbury in England und dem Obersten Gerichtshof Kanadas zitiert.

Im Jahr 2014 wurde sie in einem Begutachtungsverfahren zum Mitglied der Royal Society of Canada (FRSC) gewählt - die höchste akademische Auszeichnung in Kanada. Im Jahr 2015 trat sie der Max-Planck-Gesellschaft als Direktorin und wissenschaftliches Mitglied bei. Im Jahr 2017 wurde sie Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, der ältesten Akademie der Wissenschaften in Deutschland. Im Jahr 2019 erhielt sie den Leibniz-Preis - Deutschlands renommierteste Forschungsauszeichnung - als Anerkennung für ihre bahnbrechenden Arbeiten zur Staatsbürgerschaft und zu den rechtlichen Rahmenbedingungen des Zusammenlebens in multikulturellen Gesellschaften.

<strong>Mediator between Worlds</strong>

Ein Portrait von Martin Tschechne.
In: MaxPlanckForschung 1/2016.

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Leibniz-Preis 2019 für Ayelet Shachar
Ayelet Shachar, Direktorin am Göttinger Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften (MPI-MMG), erhält den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2019. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zeichnet die Politik- und Rechtswissenschaftlerin damit für ihre bahnbrechenden Arbeiten zu Staatsbürgerschaft und rechtlichen Rahmenbedingungen in multikulturellen Gesellschaften aus. Der Leibniz-Preis ist der wichtigste deutsche Forschungsförderpreis. mehr

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