Lisa Harms, 2014-2019 (Max Planck Fellow Group "Governance of Cultural Diversity"), 2019 (Department of Ethics, Law and Politics)

Lisa Harms, 2014-2019 (Max Planck Fellow Group "Governance of Cultural Diversity"), 2019 (Department of Ethics, Law and Politics)

Vita

Lisa Harms war Doktorandin in der Max-Planck-Fellowgruppe "Governance of Cultural Diversity" unter der Leitung von Prof. Matthias Koenig.

Ihre Forschung konzentriert sich auf die rechtliche Mobilisierung religiöser Minderheiten und Mehrheiten am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. In Anerkennung der zunehmenden Bedeutung internationaler Gerichte als Schlüsselakteur in Konflikten um die öffentliche Regulierung der Religion analysiert ihre Dissertation, wie religiöse und säkulare Interessengruppen - durch strategische Prozesse auf transnationaler Ebene - die Entwicklung des normativen Rahmens der Religionsfreiheit beeinflussen. Ihre Doktorarbeit betreibt sie an der Universität Göttingen sowie an der Sciences Po Paris.

Darüber hinaus ist Lisa an dem Forschungsprojekt der Fellow Group zur Justizpolitik und zur Steuerung der religiösen Vielfalt beteiligt. Basierend auf einer umfangreichen Datenbank über Rechtsstreitigkeiten vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte analysiert das Projekt quantitativ die Entwicklung religiöser Ansprüche, die Erfolgsraten der religiösen Mobilisierung vor dem Gerichtshof und die Antworten des Gerichtshofs.

Sie ist regelmäßig für die Seminarveranstaltungen am Institut für Soziologie der Universität Göttingen zuständig.

Lisa hat einen Master in Politischer Soziologie von Sciences Po Paris. Ihre Masterarbeit beschäftigt sich mit der Berücksichtigung religiöser Vielfalt in öffentlichen Institutionen. Konzeptionell auf einem neuen Institutionalismusansatz aufbauend, vergleicht die Arbeit die Entwicklung der muslimischen Kaplanei in Gefängnissen verschiedener Bundesländer.

Forschungsprojekte:

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