Prof. Dr. Ayelet Shachar (University of Toronto, Faculty of Law)

Ehem. Direktorin 2015-2020, Visiting Fellow 2021

Ayelet Shachar ist Professorin für Law, Political Science and Global Affairs an der University of Toronto und Inhaberin des R.F. Harney Chair in Ethnic, Immigration and Pluralism Studies an der University of Toronto, wo sie das Harney-Programm an der Munk School of Global Affairs & Public Policy leitet. Von 2015 bis 2020 war sie Direktorin der Abteilung für Ethik, Recht und Politik des Max-Planck-Instituts zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften. Zuvor hatte sie den Canada Research Chair in Citizenship and Multiculturalism inne. Sie ist Autorin des Buches Multicultural Jurisdictions: Cultural Differences and Women’s Rights (Cambridge University Press, 2001 & 2009), das den Best First Book-Preis der American Political Science Association Foundations of Political Theory gewann. Außerdem schrieb sie The Birthright Lottery: Citizenship and Global Inequality (Harvard University Press, 2009), idas 2010, in Anerkennung seiner „überlegenen Gelehrsamkeit und seines Beitrags auf dem Gebiet der internationalen Ethik“ zum International Ethics Notable Book ernannt wurde. Weiterhin schrieb sie The Shifting Border: Legal Cartographies of Migration and Mobility (Critical Powers Series, Manchester University Press, 2020), sowie nahezu 100 Artikel und Buchkapitel, die in namhaften sozialwissenschaftlichen und juristischen Fachzeitschriften veröffentlich wurden. Shachar ist auch  leitende Mitherausgeberin des das Fachgebiet prägenden Oxford Handbook of Citizenship (Oxford University Press, 2017 & 2020).

Ayelet Shachar ist eine der Gründungsvorsitzenden der Max-Planck-Forschungsinitiative zu Migration, Integration und Exklusion (Forschungsbudget: 3,7 Millionen Euro). Sie war Fulbright Fellow in Yale, Emile-Noël-Senior-Fellow an der NYU, Mitglied des Institute for Advanced Studies in Princeton und hatte angesehene Gastprofessuren in Stanford und Harvard inne. Shachar erhielt Forschungspreise in Kanada, Israel, Deutschland und den USA. Über ihre Beiträge zu zentralen wissenschaftlichen Debatten hinaus, hat sie Richter, Nichtregierungsorganisationen, den Wissenschaftlichen Dienst des Europäischen Parlaments und die Weltbank unentgeltlich beraten. Sie ist Fellow der Royal Society of Canada (FRSC), der höchsten akademischen Auszeichnung in Kanada. Außerdem ist sie Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Im Jahr 2019 erhielt sie mit dem Gottfied Wilhelm Leibniz Preis den renommiertesten Forschungspreis Deutschlands.

Publikationen

<span>Das Forschungsprofil von DFG Leibniz-Preisträgerin Prof. Dr. Shachar ist </span>hier<span> zu sehen.</span>

Das Forschungsprofil von DFG Leibniz-Preisträgerin Prof. Dr. Shachar ist hier zu sehen.

Forschungsprojekte

<strong>Mediator between Worlds</strong>

Ein Portrait von Martin Tschechne.
In: MaxPlanckForschung 1/2016.

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Leibniz-Preis 2019 für Ayelet Shachar
Ayelet Shachar, Direktorin am Göttinger Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften (MPI-MMG), erhält den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2019. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zeichnet die Politik- und Rechtswissenschaftlerin damit für ihre bahnbrechenden Arbeiten zu Staatsbürgerschaft und rechtlichen Rahmenbedingungen in multikulturellen Gesellschaften aus. Der Leibniz-Preis ist der wichtigste deutsche Forschungsförderpreis. mehr

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